Out-of-the-Box ist Wunschdenken

Häufig entscheiden sich Unternehmen für eine Out-of-the-Box (OOTB)-Lösung, die in der Branche als Erfolgsrezept gilt. OOTB wird mit hier einer vereinfachten Bereitstellung verwechselt.

Fälschlicherweise wird angenommen, dass so langwierige Implementierungen vermieden können, was aber nicht zutrifft.

Denn die Wahrscheinlichkeit, dass Ihre individuellen Anforderungen an eine Lösung von einer OOTB- Software exakt erfüllt werden, ist mehr als gering.

Warum ist das so?

Ganz einfach: es gibt viele Unternehmen, die im gleichen Umfeld wie Sie tätig sind, sich aber vom Wettbewerb abgrenzen wollen. Also haben die Unternehmen unterschiedliche Prozesse (die sich zudem ständig ändern), bieten andersartige Dienstleistungen an und nutzen unterschiedliche Softwareprodukte.

Wie soll eine OTTB-Software die unterschiedlichen Anforderungen, die sich aus den verschiedenen Ausgangsituationen ergeben, unter einen Hut bringen? Es wird immer ein Kompromiss aus benötigten, überflüssigen und fehlenden Funktionalitäten sein.

Der Versuch, eine OOTB-Software einzuführen, ist unter diesen Voraussetzungen nicht nur unpraktisch – es ist unsinnig.

Was ergibt sich daraus?

Beim Einsatz einer OOTB-Lösung stehen Ihnen grundsätzlich zwei Wege offen:

Sie passen die OOTB-Lösung an Ihre Anforderungen an.

Das entspricht nicht ganz dem, was Sie wollten, aber gut: Sie kennen ja Ihre Anforderungen, so aufwändig wird es ja wohl nicht werden. 80/20, keine Goldrand-Anforderungen…

Aber dafür müssen Sie genau herausfinden und dann auch verstehen, was in der OOTB-Software wie gelöst wurde, welche Funktionen fehlen oder welche nicht-benötigten Funktionen entfernt werden müssen. Erst dann können Sie abschätzen, ob und mit welchen Aufwänden an Zeit und Geld Ihre Anpassungen realisiert werden können.

Nur so können Sie beurteilen, ob die Anpassung der OOTB-Lösung wirklich sinnvoll ist. Häufig wird die Ausgangssituation nämlich falsch eingeschätzt –das Ergebnis sind umfangreichere Anpassungen und höhere Kosten für Verwaltung und Wartung als ursprünglich geplant. Und auch die Updatefähigkeit kann durch die Anpassungen gefährdet werden oder sogar unmöglich sein.

 

Die zweite Möglichkeit ist, dass Sie Ihre bewährten Prozesse an die OOTB-Software anpassen.

Grundsätzlich sollten Prozesse optimiert werden, um Ihrem Unternehmen einen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen – aber nicht Prozesse an eine Software angepasst werden, damit diese genutzt werden kann.

Und Ihre Mitbewerber tun dies im Zweifel auch …

Wenn also Differenzierung vom Wettbewerb für Sie erfolgskritisch ist, dann ist die Anpassung von Prozessen an die Software keine Option.

Also was ist die beste Vorgehensweise?

Wie Sie wohl schon vermutet haben: weder der erste noch der zweite Weg ist aus unserer Sicht empfehlenswert.

Ob und zu welchen Rahmenbedingungen eine wirklich passende Softwarelösung dabei herauskommt, ist offen.

Die Frage ist doch: wenn Sie Ihre Anforderungen genau kennen – warum setzen Sie sie dann nicht genau passend um?

Damit plädieren wir nicht für die Entwicklung einer Individualsoftware, was ja auch mit diversen Risiken verbunden ist. Am erfolgversprechendsten ist unserer Erfahrung nach die Nutzung einer Application Platform wie rimacon omniSuite, die Ihnen eine Realisierung Ihrer maßgeschneiderten Lösung ohne bzw. mit geringem Programmieraufwand bietet. Möglich wird dies durch sofort nutzbare Design-Module wie ein Kalender-, Import-, Report-, Dashboard-Modul oder dem Interface Designer für intelligente Masken, die Sie entsprechend Ihrer Anforderungen einsetzen.

rimacon omniSuite ist eine Application Platform, mit der Sie Business-Applikationen designen, erstellen, integrieren, bereitstellen und verwalten können. Die zahlreichen Design-Module unterstützen Sie bei der schnellen Realisierung, und wenn Sie doch programmieren möchten, werden Sie durch zahlreiche Assistenten wie dem Visual Database Designer unterstützt, die den Aufwand auf ein Minimum reduzieren.