Relation Miner

    Die meisten Plattformen zeigen Ihnen Beziehungen, die Sie bereits kennen. Der Relation Miner findet Verbindungen, die Sie noch nicht sehen. Er analysiert automatisch, wie zwei Datenpunkte miteinander zusammenhängen, ohne dass Sie den genauen Pfad dazwischen kennen müssen.


    Business-Perspektive

    Wann brauchen Sie den Relation Miner?

    Sie wissen, was Sie am Ende wissen wollen, aber nicht, welche Tabellen und Zwischenstationen Sie dorthin führen. Vielleicht möchten Sie verstehen, welche Kunden mit welchen Projekten und Ressourcen verknüpft sind, aber Ihre Datenstruktur ist über Jahre gewachsen und niemand hat den Überblick. Normalerweise landet diese Frage beim IT-Dienstleister und kommt Wochen später als Report zurück.

    Was ändert sich mit dem Relation Miner?

    Sie geben einen Startpunkt an, einen Endpunkt, und optional Zwischenstationen, die relevant sein sollen. Der Relation Miner durchläuft die gesamte Beziehungsstruktur Ihrer Daten und zeigt Ihnen alle Pfade, die diese beiden Punkte verbinden. Sie steuern, wie tief die Analyse gehen soll und ob nur die kürzesten Pfade angezeigt werden. Das Ergebnis ist sofort verfügbar, ohne Programmieraufwand, ohne Ticket an die IT.

    Was bedeutet das für Ihre Entscheidungsgeschwindigkeit?

    Analysen, die früher Tage oder Wochen dauerten, weil jemand die Datenbankstruktur kennen und eine Abfrage schreiben musste, lassen sich direkt beantworten. Sie bleiben handlungsfähig, auch wenn Ihre Datenbasis komplex ist.


    Technische Details

    Wie arbeitet der Relation Miner im Detail?

    Der Relation Miner ist Teil der generierten Datensichten in omniSuite und wird bei unvollständiger Pfadkenntnis eingesetzt. Sie definieren einen Startpunkt in der Tabellenstruktur, optional eine oder mehrere Via-Tabellen als Wegmarken, und einen Endpunkt. Zusätzlich steuern Sie die minimale und maximale Strukturtiefe der Analyse. Zwei Parameter verfeinern das Ergebnis weiter: „Nur kürzeste Pfade" reduziert die Ausgabe auf die effizientesten Verbindungen, „Nur vorhandene Beziehungen (erste Ebene)" schränkt die Suche auf direkte Datenbankbeziehungen ein.

    Welche Analysestrukturen stehen zur Verfügung?

    Neben dem Relation Miner bietet omniSuite zwei weitere Analysetypen für Beziehungsstrukturen. Die universelle Analyse identifiziert automatisch alle Beziehungen zu einer Ausgangstabelle und stellt sie als Baumstruktur oder Diagramm dar. Die spezifische Analyse erlaubt dedizierte Beziehungsstrukturen pro Tabelle, mit gezielter Steuerung, welche Beziehungstypen ein- oder ausgeschlossen werden. Beide Typen unterstützen dynamische Many-to-Many-Beziehungen, also Verknüpfungen zwischen Tabellen, die keine direkte Datenbankbeziehung besitzen.

    Wie werden komplexe Kreuzanalysen abgebildet?

    Für Analysen, die mehrere nicht direkt verbundene Tabellen überlagern, steht eine Matrix-Komponente zur Verfügung. Sie löst Beziehungen per SQL-Scripting auf und stellt die Ergebnisse als Kreuztabelle, Heatmap oder Kontingenztabelle dar, mit bedingter Formatierung. SQL-Views lassen sich direkt integrieren, was die Einbindung bestehender Datenbanklogik ohne Umstrukturierung ermöglicht.

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