Lösungsbausteine

    Reportgenerator

    Der Reportgenerator der omniSuite ist ein vollwertiges Self-Service-Reporting-Werkzeug. Er unterstützt drei Vorlagen-Typen mit steigender Komplexität, bietet eine grafische Modellierungsoberfläche für Nicht-Techniker und integriert ein abgestuftes Berechtigungsmodell für die Zusammenarbeit im Team.

    01 / 02

    Business-Perspektive

    01.01

    Warum brauchen Fachabteilungen Self-Service-Reporting?

    Ein neuer Bericht wird gebraucht, am besten sofort. Die Realität sieht anders aus: Anforderung formulieren, Ticket erstellen, auf IT-Kapazität warten, Ergebnis abnehmen, Korrekturen anfordern. Dieser Zyklus dauert oft Wochen. Bis der Bericht vorliegt, hat sich die Frage manchmal schon erledigt, oder die Entscheidung wurde ohne belastbare Daten getroffen.

    Der Reportgenerator der omniSuite durchbricht diesen Zyklus. Fachanwender erstellen Berichte eigenständig, über eine grafische Oberfläche, ohne SQL-Kenntnisse. Die Datenqualität ist dabei systemisch gesichert, weil alle Reports auf denselben validierten Datenstrukturen arbeiten.

    01.02

    Welche Berichtstypen deckt der Reportgenerator ab?

    Nicht jeder Bericht hat die gleiche Komplexität. Eine schnelle Übersicht erfordert andere Werkzeuge als ein formatierter Management-Report. Der Reportgenerator bietet deshalb drei Komplexitätsstufen.

    Standard-Reportvorlagen für schnelle Listen und Übersichten mit einfacher Navigation durch Datenobjekte.

    Komplexe Reportvorlagen mit grafischer Modellierungsoberfläche, Drag-and-Drop-Erstellung und Vorschaufunktion, auch von nicht-technischen Mitarbeitern nutzbar.

    Frei formatierbare Reports mit vollständiger Layout-Kontrolle: Textformatierung, Hintergrundgestaltung, Bildeinbindung, HTML-Inhalte und dynamische Datenfelder.

    01.03

    Wie funktioniert die Zusammenarbeit an Reports?

    In vielen Unternehmen existieren Reporting-Silos: Jeder erstellt eigene Reports, Doppelarbeit ist die Regel, und wenn ein Kollege das Unternehmen verlässt, sind seine Vorlagen oft nicht nutzbar.

    Jede Reportvorlage im omniSuite-Reportgenerator verfügt über ein eigenes Berechtigungsmodell mit fünf Stufen: Generieren (Select), Umbenennen (Update), Löschen (Delete), Layout ändern (Design) und Weitergabe (Owner). Berechtigungen können für einzelne Mitarbeiter, Rollen, Organisationseinheiten oder Partnerfirmen vergeben werden. Durch die Kombination von Design-Berechtigung und Freigabe wird kollaboratives Arbeiten an Reportvorlagen möglich.

    01.04

    Wie werden Reports automatisiert verteilt?

    Regelmäßige Berichte manuell zu erstellen und zu versenden ist fehleranfällig und bindet Kapazität für Routineaufgaben. Über den Action Scheduler lässt sich konfigurieren, wann Reports automatisch generiert werden. Die Ergebnisse können in der Datenbank gespeichert und im Reporting-Management-System der Mitarbeiter bereitgestellt werden, oder per E-Mail an definierte Empfängerkreise versendet werden. Das ermöglicht vollautomatisches, prozessintegriertes Reporting.

    02 / 02

    Technische Details

    02.01

    Wie werden Datenobjekte in Reports angebunden?

    Für Standard-Reportvorlagen stehen zwei Anbindungswege bereit: Step by Step: Navigation durch direkte Beziehungen zum Ausgangsdatenobjekt, Auswahl per Klick.

    Automatic: über den integrierten Relation Miner werden automatisch Verknüpfungspfade zwischen Start- und End-Datenobjekt vorgeschlagen, steuerbar über Via-Datenobjekte, minimale/maximale Strukturtiefe und die Option, nur den kürzesten Pfad vorzuschlagen. Für komplexe Reportvorlagen kommt eine dritte Option hinzu: Universell: Anbindung über freie SQL-Skripte für maximale Flexibilität.

    02.02

    Wie funktioniert die grafische Modellierung?

    Die grafische Modellierungsoberfläche für komplexe Reports bietet Drag-and-Drop-Positionierung von Datenobjekten, einen visuellen Designer mit Vorschaufunktion und die Anbindung per Kontextmenü (direkte Tabellenanbindung oder RelationMiner). Einschluss- und Ausschluss-Filter auf Datenobjekt- und Beziehungsebene steuern, welche Pfade bei der automatischen Pfadbildung berücksichtigt werden.

    02.03

    Wie ist das Berechtigungsmodell technisch umgesetzt?

    Fünf Berechtigungsstufen (Select, Update, Delete, Design, Owner) werden pro Reportvorlage konfiguriert. Berechtigungen sind kombinierbar und gelten für einzelne Mitarbeiter oder Gruppen (Rollen, Organisationseinheiten, Partnerfirmen, externe Mitarbeiter). Die Design-Berechtigung ermöglicht kollaboratives Arbeiten an Reportvorlagen. Kopien von Reportvorlagen können erstellt und übergeben werden.

    02.04

    Wie werden Reports in Anwendungen eingebunden?

    Reportvorlagen können direkt in individuelle Masken (Maskengenerator) eingebunden werden. Reports lassen sich aus dem Kontextmenü eines Datensatzes, über den Report-Button in der Headerleiste oder aus dem Reporting-Management-System generieren. Generierte Reports können mit Timestamp in der Datenbank gespeichert werden.

    Die Kontextvariable $LIST ermöglicht den Versand von Linklisten innerhalb automatisierter E-Mails.

    ter>